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Jörg Petersen zeigte ihm den Weg

Jörg Petersen brachte ihn mit dem Gedanken der Anthroposophie in Kontakt und zeigte ihm ihren Weg zur Harmonie von Mensch und Natur. Er führte ihn auch mit Menschen zusammen, die ebenfalls auf der Suche nach dem richtigen Weg waren und sich Ökologen nannten. Bald war es Heinz Hess klar, dass er seinen Job bei Ely Lilly schnellstens aufgeben musste, ohne Rücksicht auf seine persönliche Zukunft. Also brach er seine Karriere ein zweites Mal ab.

 

Der Abbruch seiner Karriere fiel mit einer ökologischen Aufbruchswelle im Land zusammen. Die Ölkrise erschütterte Deutschland und viele Menschen begannen, sich auf die Werte der Natur zu besinnen. Die Erkenntnis, dass die Menschheit sich durch Gifte und Synthetik krank macht und dabei die Natur zerstört, erschreckte viele zutiefst. Immer mehr Menschen wollten sich gesund ernähren, gesund pflegen, gesund leben.

 

Gespräche darüber in einem anthroposophischen Arbeitskreis brachten Heinz Hess auf eine da­mals völlig neue Idee: Die gesunde Kleidung. In jener Zeit hatten synthetische Fasern in vie­len Bereichen der Bekleidungsindustrie Wolle und Baumwolle fast verdrängt. Manche Menschen bemerkten jedoch schon, dass synthetische Kleidung unangenehm auf der Haut war, dass sie schneller schwitzten und dass sie immer mehr von Hautkrankheiten und Allergien bedroht wurden. Es gab auch schon dermatologische Erkenntnisse über Gesundheitsschä­den durch synthetische Kleidung. Natürliche, giftfreie Kleidung wollte er deshalb machen.