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ARBEITSPLATZ:
WOLF LÜDGE „Ein Manager muss dienen"

12. Dezember 2008 | 

Handelsblatt

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut!

Wir sind ein Naturbekleidungsunternehmen, das mit Begeisterung natürliche, schadstofffreie und sozial saubere Mode mit Stil vertreibt.


Womit beginnt Ihr Tag?

Mein erster Gang ist morgens mit unserem Labrador. Danach helfe ich meiner Frau mit den Kindern und fahre meine Tochter in die Schule.


Wie beschreiben Sie sich als Chef?

In der Sache sehr klar, direkt und konsequent. Im Umgang mit Kollegen menschlich und fair. Mir liegt viel an beidseitiger Offenheit und Ehrlichkeit.


... und was sagen Ihre Mitarbeiter?

Dass ich mit Leidenschaft unsere Vision lebe und das Unternehmen stetig vorantreibe -Letzteres auch manchmal ein wenig ungeduldig.


Was bringt Sie in Harnisch?

Mich nerven Unehrlichkeit und fehlende Menschlichkeit im Umgang.


Und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich habe eine gesunde Portion Egoismus mitbekommen, was ich im Eifer des Gefechts nicht immer reflektiere.


Ihr Spitzname?

Meine Großmutter nannte mich immer „Wölfchen". Mit 25 Jahren, 1,90m und 90kg hörte sie endlich auf.


Verraten Sie eine Marotte?

Wenn rundherum alle rotieren, räume ich meinen Schreibtisch auf.


Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit Handlangertätigkeiten in der Schreinerei meines Vaters.


Das kniffligste Problem im Job?

Die exakte Ausrichtung des Unternehmens auf Markenkern und Markenbotschaft: Wir lösen den Konflikt zwischen Mode und Ökologie.


Ihr bestes Geschäft?

Das kommt hoffentlich noch - die Internationalisierung von Hess Natur.

 

Der klügste Rat, den Sie bekamen?

„Et kütt, wie et kütt" - von meiner Frau mit rheinischen Wurzeln.


Was machen Manager oft falsch?

Ein Manager muss der Marke, dem Unternehmen und den Mitarbeitern dienen - und nicht umgekehrt.


Wohin führen Sie Geschäftsfreunde am liebsten aus?

Ins Restaurant Grossfeld - Gastraum der Sinne in Friedberg-Dorheim.


Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Job tauschen?

Mit Barack Obama. Um zu fühlen, was es bedeutet, die Verantwortung für den Wandel zutragen.

 

 

Original-Artikel lesen, (pdf-Datei, 454 kb)

 
 

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